Ressourcen­orientierte
Trauma­therapie
Neue Kraft schöpfen

Ressourcen­orientierte Trauma­therapie in Berlin

Heilung beginnt hier

So vielfältig wie das Leben sind auch die Arten, wie ein Trauma entsteht und mit welcher Intensität es sich zeigt, unterschiedlich. Ein Trauma kann in Form wiederholt erlebter Situationen über einen längeren Zeitraum entstehen, das sogenannte Entwicklungstrauma. Gleichwohl ist es möglich, nach einem Schocktrauma, das eine Situation von besonderer Schwere beschreibt, eine Traumafolgestörung zu entwickeln. Die Betroffenen haben eine oder mehrere traumatische Erlebnisse im Gepäck, die in ihrer Bedrohlichkeit und Schwere mit anderen Erfahrungen nicht vereinbar ist und für sich alleine steht.

Übersteigt die Belastungserfahrung die subjektive Integrationsfähigkeit des Betroffenen, bedient sich die Psyche oft des Schutzmechanismus der Abspaltung der Erlebniszustände. Zudem kann eine Vielfalt weiterer psychischer und körperlicher Symptome auftreten. Eine ausführliche Auflistung der Symptome von Traumafolgestörungen haben wir unten bereitgestellt.

Lächelnde Frau mit Brille draußen.

Ablauf einer Traumatherapie

Ressourcen stärken

Der Therapieprozess wird in drei fließend ineinander übergehende Phasen unterteilt, innerhalb derer der Klient auch hier und da vor- und zurück pendelt. Wir werden auf dem Fundament der Ressourcen behutsam und nur so viel, wie es sich der Klient selbst zumutet, dem traumatischen Material nähern.

In der Therapie entwickeln wir gemeinsam mit dem Klienten ein Bewusstsein für seine bereits vorhandenen Ressourcen, die ein wertvolles Gegengewicht zu den traumatischen Erfahrungen bilden. Der Klient wird in seiner Selbstwirksamkeit gestärkt, weitere Ressourcen für sich zu entdecken, aus denen er Kraft schöpfen kann. Das Gefühl innerer und äußerer Sicherheit nährt die zunehmende Stabilität des Klienten. Mit Zunahme der Selbstwirksamkeit und der Handlungskompetenzen des Klienten stellt sich ebenso eine Erhöhung der Integrationsleistung ein.

In der zweiten Phase werden wir die Belastungen oder das traumatische Ereignis behutsam aufarbeiten. Das therapeutische Gespräch kann – je nachdem welche Methode sich bei dem Klienten am wirksamsten erweist – mit EMDR oder Hypnose ergänzt werden.

In der letzten Phase der Integration ist es dem Klienten möglich, Trauer über das Vergangene zuzulassen. Mithilfe von Mitgefühl geben wir dem innerlichen Schmerz des Klienten Raum und würdigen ihn. Die Gefühlsintensität und die mit dem Trauma verbundene Gedanken und Gefühle nehmen ab bis es schließlich als Erinnerung und Teil der eigenen Geschichte integriert werden kann.
Zudem wird sich allmählich der Blick für eine Neuausrichtung weiten. Wir unterstützen ihn dabei, seine Ziele und Wünsche wahrzunehmen und für sich zu formulieren. Dies kann in Bezug auf eine Umorientierung und das Eingehen neuer sozialer Bindungen auch Ängste hervorrufen, die wir ebenfalls besprechen.

Steilküste, Meer, Bäume, Sommer, Licht.

Die Fähigkeit, auch überwältigende Erfahrungen zu meistern und zu verdauen, ist uns angeboren.

Dr. Peter Levine
Jungel am Fluss

Symptome von Traumata

Mut zur Veränderung

Ein Trauma, das aus dem griechischen übersetzt “Wunde” bedeutet, kann auf unterschiedliche Weise entstehen und sich in einer Vielzahl an psychischen und körperlichen Symptomen zeigen.

Gender-Disclaimer