Psychotherapie
Ressourcenorientierte Psychotherapie in Berlin
Ressourcen sind unsere inneren Kraftspender. Mit unserer Persönlichkeitsentwicklung entdecken wir bereits in der Kindheit eine Vielfalt an Fähigkeiten, die unser Interesse wecken. Wir nehmen uns die Zeit, diese zu intensivieren und freuen uns, wenn wir Kompetenzen entwickeln, die uns ausmachen. Im Kindesalter greifen wir intuitiv auf sie zurück und tarieren Dysbalancen aus. Ganz gleich, woraus wir die Kraft ziehen: Es ist wichtig, uns dieser meist verborgenen Quelle bewusst zu sein.
In herausfordernden Lebensphasen, die uns viel abverlangen, haben wir unsere Ressourcen häufig aus den Augen verloren. Wir investieren unsere mentale Kraft beispielsweise in Gedankenkreisen oder kümmern uns fürsorglich um andere, obwohl wir uns innerlich ausgelaugt fühlen. Oft neigen wir dazu, uns im Alltag mit unseren vermeintlichen Schwächen konfrontiert zu sehen, sodass ein negatives Selbstbild und die unterschiedlichsten Gefühle wie Hilflosigkeit stete Begleiter werden.
In der Ressourcenorientierten Psychotherapie legen wir den Fokus auf das Wiederentdecken der individuellen Ressourcen des Klienten. Diese können sich beispielsweise in Hobbys, sozialen Netzen, einem erfüllenden Beruf, in der Natur und Achtsamkeit finden. Gemeinsam erarbeiten wir Möglichkeiten, Ressourcen aufzubauen bzw. zu reaktivieren, die ein Gegengewicht zu den alltäglichen Stressoren bilden.
In den therapeutischen Sitzungen können sich die Problemlösekompetenzen des Klienten weiterentwickeln und zur Stärkung des Selbstwertgefühls beitragen. Die Therapie soll dem Klienten ermöglichen, seine Widerstandskraft merklich aufzubauen und sein Leben mithilfe von Selbstwirksamkeit und Autonomie bestimmter zu leben.
Hin und wieder ist es gut, bei unseren Bestrebungen nach Glück eine Pause einzulegen und einfach glücklich zu sein.
Tipps für Zuhause
In unseren Räumlichen in Kaulsdorf und Berlin-Mitte stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Unsere psychotherapeutischen Leistungen richten sich an Menschen, die unter emotionalen Belastungen, Angstzuständen, Depressionen oder Stress leiden. Wir bieten Ihnen einen geschützten Raum, um Ihre Anliegen offen anzusprechen und individuelle Lösungen zu entwickeln.
Mit bewährten Methoden aus kognitiven und körperorientierten Psychotherapieverfahren sowie Achtsamkeitsübungen begleiten wir Sie einfühlsam auf Ihrem Weg zu mehr innerer Stabilität. Unser Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre persönlichen Ressourcen zu aktivieren und langfristig psychisches Wohlbefinden zu erreichen.
Beobachten Sie zunächst Ihren Atem
- Wenn Sie sich gestresst, unruhig oder angespannt fühlen, hilft diese Übung Ihr Nervensystem zu beruhigen. Diese Übung aktiviert gezielt den Parasympathikus (Teil unseres Nervensystems) und versetzt Sie in Ruhe und Entspannung.
- Wie ist Ihr Atemfluss?
- Können Sie Atemmuster erkennen, wenn Sie gestresst sind?
- Sie können unter Anspannung und Stress ausprobieren, wie es sich für Sie anfühlt, wenn Sie Ihren Atemfluss beim Ausatmen verlängern. Pressen Sie dabei behutsam Ihre Lippen aufeinander und atmen geräuschvoll langsam aus.
- Wie fühlen Sie sich dabei?
- Sie können die Übung beliebig oft wiederholen
Das Einatmen bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit
Wenn wir uns untererregt und müde fühlen, ist es hilfreich, tief und kraftvoll durch die Nase einzuatmen.
Bereits nach einigen tiefen Atemzügen können wir eine beginnende Vitalisierung im Körper fühlen. Wir aktivieren gezielt den Sympathikus (Teil unseres Nervensystems), der uns in Aktivität und Wachsamkeit versetzt.
Reorientierung im Raum
Neue Wege gehen
- Sehen Sie sich bewusst und achtsam im Raum um.
- Drehen Sie langsam Ihren Kopf und betrachten Sie ihn als wären Sie zum ersten Mal dort.
- Lassen Sie Ihren Blick langsam durch den Raum gleiten.
- Was fällt Ihnen auf?
In der Ruhe liegt die Kraft.
Schlafstörungen
Das Schlafzimmer: Ein Ort der Ruhe
Das Schlafzimmer sollte für uns ein Wohlfühlort sein, der dezent eingerichtet ist und mit angenehmen Lichtquellen ausgestattet ist. Unser Schlafzimmer sollte uns einladen, am Ende des Tages zur Ruhe zu kommen und sich bei Bedarf abdunkeln lassen. Die Raumtemperatur liegt idealerweise zwischen 16°C und 20°C.
Eine Arbeitsecke, die wir uns zweckmäßig im Schlafzimmer eingerichtet haben, lässt uns womöglich ebenfalls nicht zur Ruhe kommen. Fernseher, Laptops, Handys und Tablets sind Gegenstände des Alltags, die außerhalb des Schlafzimmers aufbewahrt werden sollten.
Werfen wir einmal einen kritischen Blick auf unsere Matratze, die Bettdecke und das Kopfkissen: Unterstützen Sie uns in unserem Bedürfnis nach erholsamem Schlaf? Womöglich kann eine Neuanschaffung hier schon kleine Wunder wirken.
Schlafrituale für sich entdecken
- Wie wirken sich Koffein, Nikotin und Alkohol auf uns am Abend aus? Wenn es uns aktiviert, sollten wir darauf in den Stunden vor dem Zubettgehen verzichten.
- Tägliche Bewegung wirkt sich positiv auf unseren Schlaf aus.
- Ein Spaziergang, eine heiße Milch oder ein Tee am Abend wirken Schlaf anregend.
- Wir sollten mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen keine aktivierenden Sportarten ausüben.
- Ein Fußbad am Abend regt die Durchblutung der Organe an und den Blutfluss weg von den immerzu kreisenden Gedanken.
- Im Urlaub und am Wochenende ohne Weckerklingeln bis zur vollständigen Regeneration des Körpers schlafen.
- Mit dem Sonnenuntergang ins Bett gehen und mit dem Sonnenaufgang aufstehen.
Achtsamkeitstraining
Was ist Achtsamkeitstraining?
- Selbstfürsorge durch Achtsamkeit
- Wege der Stressbewältigung durch Verstärkung der Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn
- Achtsame Kommunikation
- Achtsamkeit auf den Körper, den Atem, die Gedanken und Gefühle
- Achtsamkeit in Beruf und Alltag
- Erarbeiten eines Achtsamkeitskonzepts